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Beginn zu dritt
Written by: Norbert Kalusa
Bert zog fluchend seinen Schwanz zurück. »Keine Ahnung. Sie oder ihn soll der Teufel holen!« Ausgerechnet jetzt, wo er kurz vor dem Orgasmus stand, mußte jemand stören. Er hätte ihn umbringen können. Und?« fragte er.
»Ich muß aufmachen«, sagte das Mädchen. »Wenigstens nachsehen, wer es ist.«
Ebenso wenig erfreut über die Störung erhob sie sich von der Couch, zog den Bademantel über und ging nach draußen. Als sie weg war, schaute Bert an sich herab und betrachtete traurig sein zum Platzen geschwollenes Glied. Eine Minute, oder zwei, und die Erektion war weg. Der Abend war ihm jetzt schon verdorben. Dabei hatte er sich so viel vorgenommen.
Brummend goß er sich einen Gin nach. Er nahm einen Schluck und lauschte. Von draußen hörte er Gelächter. Sie werden doch nicht etwa . .! schoß es ihm durch den Kopf. Er war splitternackt. Diana war alles zuzutrauen. Da ging auch schon die Tür auf, und sie kamen herein. Es war Gordon.
Lachend blieben sie bei der Tür stehen, und das Mädchen zeigte auf ihn. »Na, was habe ich gesagt? Du glaubst mir ja kein Wort. Gleich wird er dir ins Gesicht springen!«
Gordon! Bert schluckte. Ausgerechnet Gordon, mit dem Diana ein halbes Jahr lang zusammengewohnt hatte, bis er kam. Und jetzt, in dieser Situation! Diana, dieses blöde Weib, sollte zur Hölle fahren! Hätte sie ihn nicht abwimmeln können? Aber nein, es schien ihr auch noch Spaß zu machen!
Fünf, - sechs Sekunden brauchte Bert, um sich zu fangen. Dabei fiel ihm das Lachen des Pärchens bei der Tür ausgesprochen auf den Wecker. Dann schüttelte er alles von sich ab und nahm die Situation so, wie sie war. Er konnte ja sowieso nichts mehr ändern.
»Hallo!« sagte er schwach, seiner ebenso schwachen Position angemessen. »Wo kommst du denn her?« »Jedenfalls nicht aus dem Bett, pardon, Couch«, erklang es lautstark. »Wie ist das, du alte Pflaume, willst du Papi nicht die Hand reichen?«
Abermals trug sich Bert mit Mordgedanken. Er hatte Gordon noch nie so richtig leiden können, obwohl er in der Clique zweifellos den Ton angab. Er war zu provozierend, aufdringlich, ganz einfach zu selbstsicher. Ihm passierte so etwas wahrscheinlich nie.
Gute Miene zum bösen Spiel machend, erhob sich Bert und ging auf das Pärchen bei der Tür zu. Seinen immer noch steifen Schwanz trug er dabei wie einen Speer vor sich her. Mühsam grinsend reichte er Gordon die Hand. »Hallo!« wiederholte er sich. Ihm fehlten im moment ganz einfach die Worte.
»Wenn du nicht gekommen wärst«, sagte Diana amüsiert, »wäre' Bert jetzt ein halbes Pfund leichter, und ich hätte seinen Saft in mir.« ,,
»Tut mir leid«, sagte der dreiundzwanzigjährige Bursche, aber seine blitzenden Augen sagten etwas ganz anderes. »Ich wollte nicht stören. Außerdem wußte ich ,nicht, daß er heute bej dir ist. Ich dachte mir, du wärst allein, und wollte eigentlich das gleiche tun wie er.«
»Ich...« stotterte Bert. »Ich dachte, ihr hättet euch getrennt«. Sein fragender, verwirrter Blick traf bei Diana nur auf ein Grinsen. An ihrer Stelle antwortete Gordon. »Sicher. Getrennt schon. Sie hat ja auch schon einen Nachfolger. Aber das heißt doch noch lange nicht, daß wir nicht mal eine Nummer zusammen schieben. Einen Fick in Ehren kann niemand verwehren!« Er lachte.
Kommt!< sagte Dina. »Wir setzen uns. Das blöde Gequatsche bringt doch nichts. Du kannst dir Gordons Bademantel überziehen, Bert. Er hängt noch draußen. Oder, du kannst es bleibenlassen. Willst du was trinken?«
Gordon schüttelte den Kopf. Während er sich neben Dina auf die Couch fallen ließ, stand Bert unschlüssig herum. Jetzt brauchte er auch keinen Bademantel mehr. Aber wollte sich dieser Kerl vielleicht einquartieren? Er sah doch, daß er störte.
»Dein Freier gibt eine ziemlich lächerliche Figur ab, meinst du nicht auch?« grinste Gordon. Diana, stieß ihn' an. »Laß ihn!«
Warum? Ich will ihn doch nur ein bißchen reizen. --Und jetzt? Wie soll das weitergehen? Wollt ihr mich loswerden, (oder...?« »Was, oder?« fragte Diana.
Gordon nahm kein Blatt vor den Mund. Das war so seine Art. »Na«, sagte er. »Ich bin zu einem Fick hierhergekommen, mit ziemlich schweren Eiern, verstehst du? Und jetzt starrt mich der Bursche an, als würde ich ihm was wegnehmen. Wie wär's denn mit einem Dreier?«..........(cont)
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